Der Spielmodus

Gespielt wird in einer Art „Ryder Cup Modus“. Der jeweilige Kapitän der Mannschaft oder auch die Mannschaft selbst, kann dabei entscheiden wer in den täglichen 4 Einzelpartien „singles“ und wer in den beiden 2er Partien „bestballs“ antritt. Die Spiele/“matchplays“ werden dabei immer gegen unterschiedliche Gegner auf täglich wechselnden Plätzen ausgetragen.

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„singles“ bei „144“

Gespielt wird lochweise mit dem NETTO-Ergebnis bei ¾ Vorgabe. Der Spieler, der auf einer Spielbahn zu dem besseren NETTO-ERGEBNIS einlocht, gewinnt das Loch. Wenn beide Spieler gleich viele Schläge für das Loch benötigen, wird das Loch geteilt.

„Bestball“ bei „144“

Beide Spielpartner spielen mit ihrem eaigenen Ball ein individuelles Zählwettspiel. Pro Loch wird aber nur das bessere NETTO-ERGEBNIS im Team notiert! (Beispiel : Loch 8 ist ein Par 4. Spieler A hat keinen, Spieler B hat einen Schlag vor; beide benötigen 4 Schläge; es wird das Ergebnis des Spielers B notiert, da dieser Netto ein Birdie gespielt hat; für die Bruttowertung bleibt es sowieso bei Par ). Kann ein Spieler das Ergebnis seines Partners an einem Loch nicht mehr unterbieten, sollte der Ball aufgehoben werden, um das Spiel nicht zu verzögern.

Lochspiel „matchplay“

Das Lochspiel (engl. Matchplay) ist die ursprüngliche Spielform im Golf, bei der zwei Spieler direkt gegeneinander spielen. Statt einzelner Spieler können auch zwei Parteien bestehend aus jeweils zwei Spielern gegeneinander antreten. Bis zur Einführung des Zählspiels im 18. Jahrhundert wurde Golf nur als Lochspiel gespielt.
Im Lochspiel wird allgemein keine Zählkarte verwendet. Wichtig ist nur, dass sich beide Parteien jederzeit über den Spielstand einig sind. Wenn Sie trotzdem eine Zählkarte verwenden wollen, reicht es aus, ein + für ein gewonnenes Loch, ein – für ein verlorenes Loch bzw. eine 0 für ein geteiltes Loch einzutragen. Es gewinnt der Spieler, der mit mehr gewonnenen Löchern führt als noch zu spielen sind. Bespiel:, d.h. liegt ein Spieler z.B. nach Beendigung des 15. Loches „4 auf”, so hat er schon dort das Spiel „4 und 3″ gewonnen, da noch drei Löcher zu gehen sind, und der Gegner keine Chance mehr zum Sieg hat. Liegt ein Spieler bei noch drei zu gehenden Löchern „3 auf”, so ist die Partie für ihn „dormie”, er kann auf den zu spielenden restlichen Löchern nicht mehr verlieren. Ein Lochspiel kann unentschieden enden.
Ein Lochspiel wird in der Regel über 18 Löcher angesetzt, könnte aber schon früher beendet werden, im Extremfall nach 10 Löchern, wenn diese alle von einer Partei gewonnen worden sind.

1920

Spezielle Wertung der gewonnen Löcher
Durch die Anzahl der Teams kann es auch nach 3 Tagen zu vielen Gleichständen kommen. Bei „144“ wird daher auch die Anzahl der gewonnen Löcher berücksichtigt (z.B. 4auf3, 2auf1, 1auf = 7 gewonnene Löcher).

Die jeweilige Teameinteilung erfolgt durch den „captains pick“ (ähnlich dem Ryder Cup).
Die Paarungen finden dann in „Morning sessions“ und „Afternoon sessions“ statt, z.B.

Tag 1
Golfclub Brunnwies
„shotgun“ 08h30 – 13h00 Bestball 24 Fligths / 48 Paarungen / 96 Spieler
„shotgun“ 14h00 – 19h30 singles 24 Fligths / 48 Paarungen / 96 Spieler
Beckenbauer Golf Course
„shotgun“ 08h30 – 13h00 singles 24 Fligths / 48 Paarungen / 96 Spieler
„shotgun“ 14h00 – 19h30 bestball 24 Fligths / 48 Paarungen / 96 Spieler
….. etc.

Dadurch entsteht folgendes Punkte-/Wertungssystem:
„bestball“ Sieg: 1 Pkt. Unentschieden: 0,5 Pkt pro Team Niederlage: 0 Pkt
„singles“ Sieg: 1 Pkt. Unentschieden: 0,5 Pkt pro Team Niederlage: 0 Pkt
Somit kann ein Team die maximale Punktzahl von 6 Punkten pro Tag erreichen. Die Differenzierung ergibt sich dann zusätzlich über die Wertung der gewonnen Löcher. Z.B.
1. Team A 12 Pkt. 21 Löcher
2. Team B 12 Pkt. 18 Löcher
3. Team C 11 Pkt. 23 Löcher
4. Team D 11 Pkt. 21 Löcher


Bilder und Impressionen von der 2. Ausgabe von "144 - Eine Frage der Ehre"